Pereira Lima - O Poeta do Milênio

WELT DER ZUKUNFT


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    Von Portuguiesischem übersetzt durch FRITZ BUNK und RUDOLDF RIEHL.

    PEREIRA LIMA (Alfredo) Geboren am 9-8-1925. Brasilien. In der Bundeshauptstadt ansässig, wo zuzeiten als Beamter des Ministeriums für Erziehung und Kultur, Rio de Janeiro, sein Amt ausübt. Heraus-geber eines Werkes über Geschichtsphilosophie: "Lei da População", (Bevölkerungsgesetz) aus welchem er seine poetische ästhetik entnommen und zu Grunde setzte: Essenzialismus. Zugleich ist er Autor von Theaterstücken (Komëdie).



    ESSENZIALISMUS: KÜRZESTEN
    1. Volkommenste poesie in Wörtern.
    2. Universelle poesie Für Jepe Sprache, Volk, Rasse, Umgebung, Zeit;
    So wie der anverwandten music, Malerei, Bildhauerei, Architektur.
    Überlebt der Sprache, der Strophensymetrie, der vortragung, technik der verse, der Wortwohlklang, seiner Übertragung in prosa, seiner übersetzung in ander sprache.
    3. Lakonische Satzbildung-Telegramatischer styl.
    4. Jede Strophe, ein poem für sich.
    5. Wort: mittel, Nicht ziel!

    * * *

    EHRGEIZ DER POESIE

    Geliebt, wenn alle Menschen derselben Farbe sein werden!
    Begriffen, wenn die Menscheit in Frieden leben wird!
    Schön - selbst auf den Landschaften anderer Welten!
    Empfunden eines Tages von anderen Menscheiten die wir kennen warden!

    * * *

    Du wirst beflügelt sein! Erfindungen warden dich zu den sternen führen!
    Gross wie Zukunft! Sicher wie Vergangenheit!
    In Geheimnissen der Gestirne wirst du eingeweiht!
    Wesen anderer Art wirst du antreffen!
    Nicht mehr Beklemmungen leiden
    Der einzigste zu sein der ans Universum denkt!


    * * *

    Ihr, vom späteren Jahrtausend! Was wird aus unseren mudem erdball geworden sein?
    Ein kriegsgesinnter sich seiner ernnernd als Wappenbild auf dem Banner prägen;
    Vielleicht schmerzvolle Vergangenheit vermehrend:
    Ihn zum Verbnnungsort der Ausgestossenrn gemacht,
    Oder Leutcher im Aehter für verirrte Schiffe...
    Maler, weitaus glücklicher, malen ihn aus anderen Weltenräumen!
    Liebende! Euer schönstes Brautgemach im Honigmond:
    Denn alles auf ihm war Werk der Liebe!
    Geschichstslehrer deuten den Kindern den Himmel...
    Demütige trösten sich:
    Sie sehen in Erhabenen das Nichts erfüllt!



    MAHNUNG DES MONDES

    Erobere den Aehter dann gelangest du zu mir,
    Meine Täler und Krater wirst du durchstöbern
    Durchtränke sie aber nicht mit Blut!
    Denn von dir waren schon deine Visionen hier!



    DER SONNE ABSCHIED

    Morgen wirst du in anderen Univers leben!
    Vergiss da nicht dieser Alten -
    Licht - ich meiseelte für dich alle Formen!
    In Erhabenen erinnere dich! Selbst im Unbewussten
    Gebar ich dir die Formen deiner Träume!



    ZUKÜNFTIGE KOLUMBUSSE

    Auf der Schwelle zum Eintritt ins Unbekannte!
    Aus der Erde raus! Niegeschauste Wesen!
    Jemals berührt von Füssen, auch menschliche Augen!
    Mehr als zu leben! (de mim Schlaf geborenen Mensch)
    Ist's wachend einzutreten im Unerfassten!

    * * *

    Ich wiss nicht ob die Welten auf die du wohnen wirst
    Landschaften haben die du hattest: Blumen, Meere, Berge;
    Auch nicht ob morgen grössere Sonen, stärkeres Licht,
    Dir alles wesentliche mehr erhellen;
    Ich Weiss all der Maschienen nicht die noch erfinden wirst,
    Ob Künstliche Wesen wirst erschaffen,
    Ob dich mit andere Arten mischen eine Über-Art wirst erzeugen,
    Ich Weiss nur: immer horizontal wirst du sterben,
    Der Himmel immer jung, ohne Runzeln sein,
    Die Tränen das Auge immer klären
    Im weltlichen Schmutz!



    ABSCHIED DER ERDE

    I

    Die Sonne wird erlöschen... alt werde ich sterben
    Von der Finsterniss umfangen, der Finsterniss erinnernd in der ich gebar.
    Das weisse Eiss wird meine Schläfen sein,
    Die sündflutiche Gewässer des Ende - Die Tränen die ich zu sehr gelitten habe!

    II

    Wenn jenseits andere Planeten bewohnen wirst
    - Und im Ähter stumm ich wandeln werde -
    Tadle mich nicht dass dich in Kriege ich erzog!
    In sternhellen Nächten werde ich Mond sem - dich erschwärmen!
    In Himmel wirst deine Vergangenheit sehen...
    Verbrechen war ich, Poesie werde ich sein!

    III

    Nichts wissen wir beim Umkreiss im totstillen Raum!
    Um mich selbst drehe ich, die Warheit niemals findend.
    Nur de Mond, getreu in Missgeschick, verdrehte uns nie sein Gesicht
    Já selbs noch des Daseins Finsterniss beleuchtend...

    IV

    Oh Gott!
    Selbst in den grössten Nöten sahen wir Dich nicht!
    Du kamest auf Erden als den ersten Mensch erschufst.
    Ah! Schierlich wirst du wieder kommen wenn der letzte Mensch sie verlassen wird...

    V

    Astraliches Museum werde ich sein... Touristen mich besuchen werden
    In jeder Spanne Erde ein Epos sehen...
    Alles wird unwollendet erscheinen, Sein und Nichtsein,
    Wie die Geste der Helden in Bronze.
    Ruinen... nur ihr bezeugt
    Dass die Zeit der letzte Bauherr ist.



    PROPHEZEIUNG DES STERNS

    I

    Auf sternbesäten Strassen wirst du dahinschreiten, sehnsüchtig werde ich denken:
    Deine ersten Schritte lenkte ich in deiner Kindheit,
    In der Wiege hüllte ich dich mitt einem Mantel aus Schönheit ein.

    II

    Umsonst wirst die Mysterien suchen.
    Dort zwischen den unmessbaren Gestirnen Wirst du erfassen:
    Die Wahrheit ist von der Grösse des Unendlichem!

    III

    Der wirkliche Zeitmesser des Menschen ist die Sanduhr:
    Sie misst durch Sand dir Stunden der Dinge die Sand sein werden...

    IV

    Der Wurm wird alles zerfressen
    Nur deinen Schatten nicht, deinen Traum, deine Tränen.

    V

    Von Welt zu Welt, jenseits mehr dringest du vor,
    Soweit der Horizont das Kai der Augen Bildet.



    DER HIMMEL

    Dein ewig Vertrauter bin ich:
    Zum ir blickest auf in den Stunden der Beklemmung!
    Wasserstoff-Bombe! Hunger! Blut! Klage nicht!
    Jenseits der Erde ist vielleicht auch Verzweiflung.
    Alle Winkel des Kosmos eindringend
    Kennt der Himmel Schmerzen die niemals du wissen wirst!



    DAS MEER

    So auf fernem Stern du auch wohnen wirst
    Werde ich deiner Erzälung ein bisschen anhören
    Wie längstens mich in der Muschel hörest.
    Von Galeenen bis Flugzeugmutterschiffen - in meinen Busen vergraben - sah ich deinen Fortschritt,
    In den Wunden der Schiffbrüchige - sah deine Fehden,
    In den versunkenen Schätzen - sah deinen Ruin.



    DER STAUB

    All deine Schritte folgte ich treu:
    Wenn auf andere Planeten du ruhen wirst
    Noch Sanda uf deine Fussolen mitnehment tust!
    DeinenEhrgeiz verewigte ich in Marmor, in Bronze!
    Selbst wann ich's vergab
    Die reinste Statue bildete ich - das Skelett.


    * * *

    Oh, menschliche Unsterblichkeit! Willst grösser sein
    Als die Unsterblichkeit des Planeten!



    * * *

    Ich erinnere mich an Pompeji, Karnak, Memphis!...
    Die Menschheit wird enden bis kein einziger Mensch übrig bleibt.
    Archeologen von Mars werden die tote Erde besuchen,
    Staunend die Epochen wiederaufbauen.
    Selbst die Sehnsucht wird nicht mehr unser eigen sein.



    * * *

    Nach Jahrtausenden fand man in eine ägyptische Grabkammer
    Menschlich Spuren auf dem Bodem.
    Jemand den wir nicht kennen, der auch jemals na uns denken würde.
    Epoche - Zeile in einem Buch -
    Unbekannter Studierender in der Zukunft
    Vielleicht in der Bibliothek eines anderen Planeten
    Wird diese Zeile lesen ohne Zu wissen wer wie waren.



    * * *

    Das unendliche fesselt und erdrückt uns!
    Denke, wenn es nicht blau wäre...



    * * *

    Die Blume verwelkt, der Stein zerbröckett, der Mensch verunzelt.
    Die Schöpfunf altert... und der Schöpfer?



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